Glossar
Versorgungszuschlag
Der Versorgungszuschlag ist ein Zuschlag auf die Vergütung von Krankenhausleistungen, der seit dem Jahr 2021 in Deutschland für bestimmte Einrichtungen gilt. Die Maßnahme zielt darauf ab, die strukturelle Unterfinanzierung von Krankenhäusern in strukturschwachen Regionen auszugleichen und somit eine flächendeckende medizinische Versorgung sicherzustellen.
Der Versorgungszuschlag wird auf Basis der Lage der jeweiligen Einrichtung und der Anzahl der vor Ort behandelten Patienten berechnet. Die Zahlung erfolgt an Einrichtungen, die in Gebieten mit besonders schlechter Versorgungslage liegen oder eine besondere Versorgungsfunktion erfüllen, beispielsweise als Maximalversorger oder für seltene Erkrankungen.
Der Versorgungszuschlag kann bis zu 670 Euro pro Fall betragen und ist für einen Zeitraum von fünf Jahren vorgesehen. Der Zuschlag wird von den Krankenkassen an die betreffenden Krankenhäuser gezahlt. Ziel ist es, eine gleichwertige Versorgung für alle Patienten in Deutschland zu gewährleisten.
