Wichtige Begriffe verständlich erklärt

Glossar

Beatmungsdauer (medizinisch)

Die Beatmungsdauer bezeichnet den Zeitraum, in dem ein Patient künstlich beatmet wird, um seine Atmung zu unterstützen oder zu ersetzen. Sie variiert je nach Schwere der Erkrankung, dem Krankheitsverlauf und dem Behandlungserfolg und kann von wenigen Stunden bis zu mehreren Wochen oder Monaten dauern.

Die Beatmung kann entweder invasiv, etwa durch einen Endotrachealtubus, oder nicht-invasiv, beispielsweise durch eine Maske (CPAP oder BiPAP), erfolgen. Über die Art und Dauer der Beatmung entscheidet das medizinische Team unter Berücksichtigung des Gesundheitszustands des Patienten und der Behandlungsziele.

Eine längere Beatmungsdauer birgt Risiken wie Lungenkomplikationen, Infektionen oder Muskelatrophie. Daher wird angestrebt, die Beatmung so kurz wie möglich zu halten und den Patienten schrittweise von der künstlichen Beatmung zu entwöhnen, wenn sein Zustand dies zulässt. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten.